Lebenslauf

Lebenslauf und Zeugnisse


Hier sollen in kurzer Zeit deine bisherigen Stationen ersichtlich sein. Eine klare, übersichtliche Struktur ist wichig. Die Aufteilung in Themenblöcke  (Berufserfahrungen, Ausbildungen, Auslanderfahrung, etc.) ist übersichtlicher und liest sich einfacher.
Viele Personalverantwortliche bevorzugen eine umgekehrte chronologische Auflistung, d.h. die letzte Anstellung/Ausbildung an erster Stelle. (Die Zeugnisse werden analog der gewählten Reihenfolge angefügt)

Sofern sie gut zum Job passen, kannst du auch nebenberufliche Tätigkeiten und Hobbys auflisten. Allerdings: "Discobesuche und Fernsehen" bringen den Personalchef nur zum Gähnen; interessieren könnten ihn jedoch Verbandstätigkeiten oder politisches Engagement.

Der Lebenslauf kann auch mit einem kleinen Abschnitt ergänzt werden, in dem du deine persönliche und berufliche Motivation beschreibst und auf besondere Fähigkeiten hinweist.
Der Lebenslauf sollte auf max. 3 Seiten Platz finden.

Der Personalchef wird unter Umständen eine Zeitfolge- und Positionsanalyse deines Lebenslaufes durchführen. Die Zeitfolgeanalyse erstellt er, um möglichen Lücken in Ihrer Biografie auf die Spur zu kommen. «Weisse Flecken» verheissen nichts Gutes. Wenn du doppelt so lange studiert hast wie deine Kommilitonen, wenn du zwischen Lehrabschluss und erster Arbeitstätigkeit ein «Loch» hast, dann solltest du diese Zeit sinnvoll dokumentieren, beispielsweise mit Auslandaufenthalt oder Weiterbildung.

Foto


Es kann gar nicht genug betont werden: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. In der Bewerbung gilt es als das emotional stärkste Element und zeigt auch, wie du den potenziellen Arbeitgeber repräsentieren willst. Leiste dir bei einem spezialisierten Porträtfotografen ein professionelles Bild. Er berät dich zudem in Bezug auf Kleidung, Frisur, Blick in die Kamera, Kopfhaltung und all die anderen feinen Details, die es zu beachten gibt. Private Bilder vom letzten Strandurlaub sowie Passbilder aus dem Automaten gehören nicht in eine Bewerbung!

Weitere Unterlagen


Es gibt Bewerbungen, da reichen die üblichen Unterlagen nicht aus. Dies ist der Fall, wenn ausdrücklich eine Handschriftenprobe oder ein spezieller Führerausweis verlangt ist, es können auch Arbeitsproben (z. B. bei Textberufen) sein oder ein Strafregisterauszug etc..

Referenzen


Eine Referenzliste wird heute üblicherweise zum Vorstellungsgespräch mitgenommen und dort auf Verlangen abgegeben.

Manche Personalchefs möchten sich bei einem deiner ehemaligen Arbeitgebern erkundigen, ob du nun wirklich so toll warst, wie es dein Angebot verspricht. In der Regel genügt es, wenn du zwei bis drei Referenzpersonen angibst. Der Personalchef darf nur jene Personen kontaktieren, die du in der Referenzliste aufgeführt hast, und bei denen musst du dich vorgängig erkundigen, ob sie bereit sind, eine Referenz abzugeben. Informiere diese auch, von wem und wann sie mit einer Anfrage rechnen müssen. Wichtig zu wissen: Die Referenzpersonen dürfen nur Angaben zu deiner Leistung und deinem Verhalten am Arbeitsplatz machen, alles andere ist unseriös.
Als Referenzpersonen kommen nebst Arbeitgebern auch ehemalige Arbeitskollegen in Frage, bei AbsolventInnen möglicherweise der Professor, bei Verbandsmitgliedern der Präsident oder bei Sportlern der Trainer etc.